buddha bowl mit süßkartoffeln

buddha bowl mit süßkartoffel und sesam dressing

Insider wissen, dass ich am liebsten alles aus einer Schale oder Schüssel mit einem Löffel esse – ganz egal ob Buddha Bowl, Suppe, Pasta, Salat oder auch Gulasch zum Frühstück – wenn’s sein muss auch Schnitzel mit Pommes. Da kommen mir natürlich bunte Bowl Rezepte gelegen, denn da ernte ich keine komischen Blicke, wenn ich mit meiner Schale voll buntem Gemüse, Reis, Kichererbsen und einer Gallone Dressing da sitze. Das gehört ja schließlich laut Bowl Rezept so.

eine schüssel voll glück

Genau deshalb find ich Bowl Rezepte echt mega und gibt es bei mir auch ziemlich oft. Wobei Rezepte ist da echt übertrieben, denn nach Rezept mach ich eine Bowl eher selten, aus dem Grund findet man auf meinem Blog auch kaum ein Rezept für eine Bowl. Eine Bowl mach ich meistens je nach dem, was ich im Kühlschrank so finde und meistens wenn noch Reis, Quinoa, Couscous oder Bulgur vom Vortag übrig ist. Im Prinzip habe ich schon „Reste“ Bowls gegessen bevor sie vor einiger Zeit zum Trend wurden.

Zum Beispiel wenn es Burritos gab und noch Zutaten übrig sind, aber keine Tortilla Wraps mehr, dann gibt’s eine Burrito Bowl. Oder wenn ich Schussel vergessen habe Wraps zu kaufen… also nicht, dass das schon vorkam. Nein! Würde mir doch niemals passieren. Was viel eher vorkommt ist, dass ich mir selbst Sushi machen möchte und den Reis gekocht habe und alles geschnibbelt ist, ich aber keine Lust mehr habe, das Sushi zu rollen… guess what?… dann gibt’s Sushi Bowl [Rezept kommt dann nächste Woche auf den Blog – bis dahin: Sushi gibt’s hier, einfach nicht rollen sondern alles in eine Schüssel packen ;)]

So und wer noch ein bisschen dem Sommer nachtrauert und eine sommerliche Salat Bowl braucht, für den habe ich noch ein Rezept für eine Caprese Salad Bowl mit Balsamico Hähnchen.

Ansonsten, schmeißt einfach alles in eine Schüssel und nennt es Bowl, klingt doch gleich super fancy und viel besser als „Schatz, heute gibt’s nur Reste Fest!“

buddha bowl mit süßkartoffel und sesam dressing

warum eigentlich buddha bowl?

Warum eigentlich nicht! Haha!
Ersthaft, was ist denn nun eine Buddha Bowl und warum heißt sie so?
Ganz simple gesagt ist es ein ausgewogenes vegetarisches Gericht in einer Schale angerichtet. Die ausgewogenen Bestandteile sind meist eine Getreideart [Reis, Quinoa, Couscous, Bulgur, etc.], gebackenes/gegrilltes/gedämpftes/rohes Gemüse, pflanzliche Proteine [Kichererbsen, Bohnen, Linsen, Tofu, etc.] und dazu ein Dressing mit gesunden Fetten.

Es wird gemunkelt, dass Martha Steward den Namen in einem ihrer Kochbücher geprägt hat. Die davor einfach Grain Bowls, Macro Bowls, Plant Bowls oder Hippie Bowls genannten „Schüssel-Gerichte“ wurden zu Buddha Bowls – inspiriert durch die Buddhistischen Mönche, die in den Dörfern von verschiedenen Dorfbewohnern verschiedene Kleinigkeiten in ihre Schalen gefüllt bekamen und so eine Mahlzeit aus verschiedensten Zutaten hatten.
Manche sagen allerdings auch, dass die Buddha Bowl so heißt, weil sie so prall gefüllt ist und es sich ein Hügel auf der Schale bildet, die dem Bauch des Budai/Buddhas ähnelt.

Aber wir wollen hier mal keine Erbsenzähler bzw. eigentlich ja Kichererbsenzähler sein und egal wie das Ding nun heißen will, wo der Name her kommt und was wir rein packen… es muss schmecken! Und das tut sie!

buddha bowl mit süßkartoffel und sesam dressing

buddha bowl mit süßkartoffeln

zutaten

für 4 bowls

250 g Naturreis mit Wildreis
1 große Süßkartoffel
4 EL Rapsöl
2 Rote Zwiebel
1 Dose Kichererbsen
1 TL Kreuzkümmel
½ TL Kurkuma
¼ TL Cayenne Pfeffer, Salz und Pfeffer nach Belieben
100 g Baby-Spinat
Sesam zum Bestreuen, etwas frischer Koriander

für das sesamdressing

4 EL Tahini (Sesampaste)
1 EL Ahornsirup
1 Bio-Zitrone
Salz und Pfeffer zum Abschmecken

zubereitung

  1. Den Backofen auf 200 °C vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen. Den Reis nach Packungsangaben garen. 
  2. Die Süßkartoffel waschen, halbieren, in 1 cm dicke Scheiben schneiden, mit 1 EL Rapsöl bestreichen und auf das Backblech legen. Die Zwiebeln in Spalten schneiden, ebenfalls auf das Backblech geben und mit 1 EL Öl beträufeln. Süßkartoffeln und Zwiebel im Ofen backen nach der Hälfte der Zeit die Kartoffeln wenden. Backzeit: 20-25 Minuten bei 200 °C Ober-/Unterhitze (180 °C Umluft)
  3. In der Zwischenzeit die Kichererbsen rösten, dazu die Kichererbsen abgießen, abwaschen und trocken tupfen, mit Kreuzkümmel, Kurkuma, Cayenne Pfeffer, Salz und Pfeffer gut vermengen. In einer Pfanne bei mittelhoher Temperatur 2 EL Rapsöl erhitzen und die gewürzten Kichererbsen darin etwa 10 Minuten rösten, dabei immer wieder umrühren. 
  4. Für das Sesamdressing das Tahini mit dem Ahornsirup und dem Saft der halben Zitrone verrühren, esslöffelweise soviel heißes Wasser unterrühren bis ein gießfähiges Dressing entsteht. 
  5. Die Süßkartoffel und Zwiebel aus dem Ofen nehmen, mit etwas Salz und Pfeffer bestreuen. 
  6. Die Buddha Bowls anrichten, dazu den Baby-Spinat auf vier Schalen verteilen, den Reis dazu geben und je ein viertel der Kartoffelscheiben in jede Schale drapieren. Die Zwiebel und Kichererbsen dazu geben, alles mit etwas Sesam bestreuen, einer Zitronenscheibe und etwas frischem Koriandergrün dekorieren und mit dem Sesamdressing servieren. 
buddha bowl mit süßkartoffel und sesam dressing

Mögt ihr Bowls? Wenn ja, was darf bei euch in einer Bowl nicht fehlen?

Bei mir ist es ja ehrlich gesagt das Dressing, mit dem die ganze Bowl steht oder fällt, hier zum Beispiel das nussige Sesam Dressing aus der Tahini Paste.

So, jetzt werd ich mir mal schnell was zum Lunch machen. Heute gibt’s das restliche Kürbis-Kichererbsen-Curry, dass noch von meinem Geburtstag am Freitag übrig war und geduldig bei gemütlichen -18 °C gewartet hat, bis es verspeist wird. Zwar keine Bowl in dem Sinne, aber ich werd es in einer Schale servieren. Haha!

Also ran an die Bowls.
xo.

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